Anmerkungen
Der Mallock Mk20 gilt als Ikone unter den Club-Rennwagen und verkörpert jahrzehntelange britische Motorsport-Innovation sowie die unermüdliche Jagd nach reinem, unverfälschtem Fahrvergnügen. Entwickelt und handgefertigt von Arthur Mallock und der Werkstatt seiner Familie Anfang der 1970er Jahre, ist der Mk20 ein direkter Nachfahre der Mallock U2-Serie, die erstmals Ende der 1950er Jahre auftrat. Diese Fahrzeuge standen stets für Leichtbau, clevere Technik und die Maximierung des Potenzials bescheidener Motoren. Der Mk20 stellt die Krönung dieser Werte dar, verfeinert durch jahrelange Erfahrung im Amateurrennsport und iterative Weiterentwicklung auf den anspruchsvollsten Rennstrecken Großbritanniens.
Im Herzen des Mallock Mk20 arbeitet ein 1,6-Liter-Reihenvierzylinder, meist aus der Ford Kent- oder Crossflow-Baureihe. Im Renntrimm leistet der Motor respektable 130 PS und 111 lb-ft Drehmoment. Auch wenn diese Zahlen nach heutigen Maßstäben bescheiden erscheinen mögen, sorgt das federleichte Gewicht des Mk20 – gerade einmal 992 lbs – dafür, dass jedes einzelne Pferd mit Begeisterung genutzt wird. Das Ergebnis ist ein Fahrzeug, das in flotten 4,8 Sekunden von 0 auf 60 mph sprintet und eine Höchstgeschwindigkeit von 120 mph erreicht – Werte, die seine Leistungsgewichtsvorteile eindrucksvoll unterstreichen.
Das Chassis ist ein wahres Meisterwerk minimalistischer Ingenieurskunst. Ein Rohrrahmen bietet außergewöhnliche Steifigkeit und Crash-Schutz bei minimalem Gewicht. Die Einzelradaufhängung an allen vier Ecken – Doppelquerlenker vorne und eine sorgfältig abgestimmte Starrachse hinten – garantiert präzises Handling und vorhersehbares Fahrverhalten. Der Heckantrieb des Mk20, kombiniert mit einem eng gestuften 5-Gang-Schaltgetriebe, sorgt für ein unmittelbares, analoges Fahrerlebnis, das Können und Engagement belohnt. Der niedrige Schwerpunkt und die schmale, leichte Karosserie ermöglichen ein verblüffend agiles Kurvenverhalten, was den Wagen sowohl bei erfahrenen Club-Rennfahrern als auch bei Bergrennpiloten beliebt macht.
Auf der Rennstrecke erarbeitete sich der Mallock Mk20 in den 1970er und 1980er Jahren einen beeindruckenden Ruf in der britischen Clubmans-Rennserie – einer Kategorie, die für ihre hart umkämpften Starterfelder und den Fokus auf Fahrkönnen statt reine Motorleistung bekannt ist. Die robuste, aber einfache Mechanik des Mk20, gepaart mit seiner messerscharfen Dynamik, machten ihn zu einem regelmäßigen Podiumsaspiranten und einem festen Bestandteil im Privatfahrerkreis. Sein Motorsport-Erbe definiert sich nicht nur durch Trophäen, sondern vor allem durch die Vielzahl an Fahrern, die hinter seinem Steuer ihre Fähigkeiten verfeinerten.
Was den Mallock Mk20 in seiner Klasse wirklich auszeichnet, ist seine Zielstrebigkeit. Es ist ein Auto für jene, die Wert auf Rückmeldung, Balance und die Freude legen, eine Maschine an ihre Grenzen zu bringen. Der Mk20 reduziert das Rennwagendesign auf das Wesentliche – geringes Gewicht, reaktionsfreudiges Handling und mechanische Einfachheit – und bietet ein Fahrerlebnis, das heute genauso lohnend ist wie zu seiner Premiere auf der Rennstrecke. Für Enthusiasten und Sammler bleibt der Mk20 ein Leuchtturm des Amateurmotorsports, ein lebendiges Zeugnis dafür, dass auf der Rennstrecke weniger tatsächlich mehr sein kann.
OEM-Spezifikationen
Vergleichen mit
Rundenzeiten
| Zeit | Strecke | Auto | Mod | Fahrer | Bereifung | Runde Datum | Datum hinzugefügt | vs Vorhersage | Geschwindigkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 48.7 | Brands Hatch Circuit (Indy Circuit CW) | Rennen | 18 Sep, 2022 | 19 Jun, 2026 | — | — | |||
| 1:17.9 | Mission Raceway Park (CCW) | Rennen | 22 Feb, 2021 | 27 Jan, 2026 | — | — |
Meist modifizierte Mk20
| Jahr | Fahrer Name | Mod | Pferdestärken | Bereifung | Reifengröße | Vs Vorhersage |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1976 (w/Slick) | Asa Thorp | Race | — | 1 Slick | — | -10.32s |
| 1972 | Chris Genge | Race | — | — | — | +3.95s |